Werkhof Kukate

Inge und Michael Seelig

Kukate ist einer der ganz kleinen Rundlinge mit ehemals drei Höfen. Nur 21 Personen wohnen in dieser Splittersiedlung, wobei der Werkhof als Außenlage im Landschaftsschutzgebiet liegt. Der Hof steht unter Denkmalschutz und wird von alten Kastanien beschattet. Der Name Kukate stammt von Kokot, der Hahn. Deshalb dürfen auf dem Hof die Hühner frei herumlaufen. Gemeinsam Leben und Arbeiten ist das Konzept des Werkhofes seit 1975. Dazu bietet der Hof Werkstätten, Gästezimmer und Selbstversorgung.

Inge Seelig leitet den Werkhof Kukate. Ihr Schwerpunkt ist das Handweben in seinen vielfältigen Ausprägungen. Seit 1990 organisiert sie die Weberklassen, eine nebenberufliche Ausbildung in der Handweberei, die nach 4 Jahren mit der Gesellenprüfung abschließt. Die Zeitschrift weben+, die einzige deutschsprachige Fachzeitschrift für das Handweben, wird von ihr herausgegeben.

Michael Seelig ist der “Hausmeister” auf dem Werkhof und strukturiert gemeinsam mit Inge den Hof für die sich stetig wandelnden Anforderungen des Kursbetriebes und der öffentlichen Veranstaltungen. Gemeinsam mit Freunden, allesamt gestaltende HandwerkerInnen in der Region, wurde der Kukater Kreis gegründet und auf dem Hof eine kleine Präsenzausstellung aufgebaut.

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