Irene und Johann E.P. Strauß

Skulpturen und Objekte mit geschöpftem Papier

Irene Strauß arbeitet bevorzugt als Papierschöpferin. Ihr Material gewinnt sie aus Altpapier unter Zugabe von Farbpigmenten und verschiedenen Pflanzenfasern und –teilen. In diese „Pulpe“ können vielerlei Materialien eingelegt werden. So entstehen „geschöpfte Bilder“. Durch Zerreißen und Neu-Zusammenfügen geschöpfter Papiere werden Collagen gestaltet. Auch Drucktechniken, bevorzugt Pflanzendruck, kommen zur Anwendung. Anregungen entnimmt Irene Strauß aus der Natur, greift aber auch Lyrik verschiedener Autoren auf und integriert selbst verfasste Haikus. Schriftzüge werden dabei zum gestalterischen Element eines Bildes. Aus ihren geschöpften Papieren gestaltet sie Unikatbücher und Karten.

Johann E.P. Strauß beschäftigt sich im weitesten Sinne mit dem Thema „Mensch“. Seine Bildhauerarbeiten bewegen sich in der Bandbreite von figürlich bis minimalistisch-abstrakt, wobei die Lust an der Ästhetik des Materials stets mitschwingt. Verwendet werden heimische Hölzer, vorzugsweise Obstholz. Aber auch Feldsteine und andere Materialien werden herangezogen und mit Holz kombiniert.

In den Galerieräumen und im Außenbereich sind um die 100 Exponate zu sehen, die laufend ergänzt bzw. ausgetauscht werden.

Gerne bieten wir Ihnen eine Führung durch die Galerie an.